„Sind Sie belastbar?“
Natürlich sagt er Ja. Was auch sonst. Sie lernen daraus nichts über ihn. Nur, dass er weiß, was man hören will.
Eigenschaftsfragen liefern die erwünschte Antwort gleich mit. Der Kandidat muss nur noch nicken.
Ein Praxis-Leitfaden für Arbeitgeber
So erkennen Sie, ob jemand in Ihrem echten Arbeitsalltag besteht. Von Monika Moser. Summe aus über 30 Jahren Executive Search und mehr als 15.000 Kandidatengesprächen.
Die meisten Vorstellungsgespräche sind erstaunlich höflich. Und erstaunlich nutzlos. Zwei Theaterstücke treffen aufeinander: der Bewerber spielt motiviert und belastbar, das Unternehmen spielt modern und wertschätzend. Am Ende weiß man wenig. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie das Theater durchbrechen und lesen, was über Passung entscheidet.
PDF · 56 Seiten · sofort nach dem Kauf · inkl. Tablet-Ausgabe & Checkliste · inkl. USt.
Die ehrliche Bestandsaufnahme
Man sitzt zusammen, ist freundlich, stellt Fragen, bekommt Antworten. Und wenn die Tür wieder zu ist, weiß man erstaunlich wenig über den Menschen, der gerade gegangen ist. Das liegt nicht an mangelnder Mühe. Es liegt daran, dass beide Seiten zu gut spielen.
Der Bewerber spielt:
Das Unternehmen spielt:
Zwei Aufführungen, beide einstudiert. Man trennt sich mit einem guten Gefühl und ohne eine einzige belastbare Information. Genau das lässt sich ändern.
Ein kurzes Gedankenexperiment
In über fünfzehntausend Gesprächen hat sich immer wieder dieselbe Erkenntnis bestätigt: Die schönsten Antworten sagen am wenigsten. Was zählt, ist, was ein Mensch tut, wenn die Wirklichkeit nicht zu seiner Stellenbeschreibung passt.
Die Frage hinter der Qualifikation:
Ein Mensch kann zuverlässig, korrekt und ordentlich sein. Und trotzdem nur innerhalb klar gezogener Zuständigkeiten funktionieren. Ob jemand gestaltet oder bloß verwaltet, zeigt sich nicht in der Antwort auf „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“.
Genau diese Unterscheidung mache ich im Leitfaden konkret. Und übersetze sie in Fragen, die Sie selbst stellen können.
Ein Blick ins Buch
56 Seiten, durchgehend gesetzt. Gemacht, um gelesen zu werden, nicht nur abgelegt.
Dieselbe Eigenschaft, zwei Fragen. Die eine kann man mit Ja beantworten. Die andere muss man erzählen. Und im Erzählen zeigt sich, was Sie wirklich wissen wollen.
„Sind Sie belastbar?“
Natürlich sagt er Ja. Was auch sonst. Sie lernen daraus nichts über ihn. Nur, dass er weiß, was man hören will.
Eigenschaftsfragen liefern die erwünschte Antwort gleich mit. Der Kandidat muss nur noch nicken.
„Erzählen Sie von einer Woche, in der drei Dinge gleichzeitig dringend waren. Was haben Sie zuerst gemacht?“
Die muss man erzählen. Und im Erzählen zeigt sich, wie jemand priorisiert, wen er einbezieht und was er bewusst liegen lässt.
Fragen Sie nicht nach der Eigenschaft. Fragen Sie nach dem Verhalten, das sie beweist.
Alle Kapitel
Elf Kapitel, vom ersten Eindruck bis zur sauberen Entscheidung. Jedes nimmt sich einen Moment im Gespräch vor, den die meisten falsch lesen.
… dazu Einleitung, Schlusswort und die Geschichte hinter dem Buch.
Was drinsteckt
Kein Theorie-Geschwätz. 56 Seiten aus der Praxis. Jede für den Moment gedacht, in dem Sie das nächste Gespräch führen.
Was Leser sagen
Ein schlechtes Gespräch kostet nicht die Stunde, die es gedauert hat. Es kostet die Monate danach: die Probezeit, die schiefgeht, die Stelle, die wieder frei wird. Dieser Leitfaden kostet 19,90 €.
Das bekommen Sie
Sichere Zahlung über Stripe · sofortiger Download · keine Anmeldung nötig
Dies ist der zweite Band der Reihe. Der erste, „Wie schreibt man gute Stellenanzeigen“, handelt von der Seite davor: wie Sie eine Stelle so beschreiben, dass sich die Richtigen überhaupt melden. Erst ehrlich einladen, dann ehrlich hinsehen.
Lieber etwas zum Anfassen? Eine gedruckte Ausgabe ist in Vorbereitung. Sagen Sie mir Bescheid, dann melde ich mich, sobald sie da ist.